Programm & Gäste

Programmübersicht

Der geplante Ablauf für den 29. April 2017:

ab 09:30 UhrEinlass und Anmeldung
10:00 – 10:15 UhrBegrüßung durch Prof. Dominik Schiefner (u.a. Fachgebietsleiter Schauspiel der Alanus Hochschule) und Fabian Lichottka (Studierender Diplomschauspiel der Alanus Hochschule)
10:15 – 11:30 UhrImpulsvorträge von Prof. Titus Georgi (u.a. Vorsitzender der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung – SKS, Schauspiel-Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Lorenz Nolting (Schauspieler, Vorstand des jungen ensemble-netzwerkes) und Shenja Lacher (Schauspieler)
11:30 – 13:00 UhrVorstellung der Arbeitsthemen und deren Leiter
13:00 – 14:00 UhrMittagspause
14:00 – 16:30 UhrEuropa-Café: Diskussion von verschiedenen Kernthemen unter Leitung von Experten u.a.

  • Der Weg in die freie Szene: Wie funktioniert freies Arbeiten? Was könnte in der Ausbildung dazu vermittelt werden?
    Leitung: Janina Benduski (u.a. Vorsitzende des Bundesverband freie darstellende Künste – BFDK)

  • Die Situation im Bereich Film und Fernsehen: Chancen und Möglichkeiten nach dem Studium
    Leitung: Antje Lewald (u.a. Schauspielerin, Mitglied Bundesverband Schauspiel – BFFS)

  • „Find ich mega. Machen wir!“ Der steinige Weg vom Lippenbekenntnis zur Tat.
    Leitung: Lisa Jopt (Schauspielerin, Vorstand des ensemble-netzwerkes)

  • Praxisnahe Ausbildung: Vor- und Nachteile der Ausbildung an Studios der Theater
    Leitung: Prof. Marion Tiedtke (u.a. designierte Chefdramaturgin Schauspiel Frankfurt am Main, Schauspiel-Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main)

  • „Wenn Du gut bist, kriegst Du die Engagements von allein." – Stimmt das? Oder: Wie weit kann eine Schauspielausbildung auf den Beruf vorbereiten?
    Leitung: Sören Fenner (u.a. Vorstand von art but fair e.V.)

  • Study harder! Konkrete Mittel zum eigenverantwortlichen Studieren.
    Leitung: Lorenz Nolting (Schauspieler, Vorstand des jungen ensemble-netzwerkes)

  • Devised Theatre, Performance, Gestural Theatre in der Schauspielausbildung
    Leitung: Prof. Roland Matthies (u.a. Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

  • Ausbildung in den USA: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    Leitung: Aljoscha Zöller (u.a. Schauspieler, Performing Arts Educator)

16:30 – 18:00 UhrAbendbrot-Pause und individuelle Gespräche
18:00 – 21:30 UhrZusammenfassung der Arbeitsergebnisse und Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus der Branche
22:00 Uhropen end Party (mit Live-Band und DJ)
Gäste
Janina Benduski

© Anja Beutler

Janina Benduski

Janina Benduski ist Mitbegründerin und Gesellschafterin von ehrliche arbeit – freies Kulturbüro, einem Produktionskollektiv für die freien darstellenden Künste. Als Mitglied von Oper Dynamo West entwickelt sie Kunstprojekte im urbanen Raum. Gemeinsam mit Stefan Sahlmann leitet sie in Berlin das Performing Arts Programm, eine Initiative zur strukturellen Stärkung, Professionalisierung und Vernetzung der freien darstellenden Künste in Berlin, und das Performing Arts Festival, das jährlich die Freie Szene in Berlin präsentiert. Janina Benduski ist im Vorstand des LAFT – Landesverband freie darstellenden Künste Berlin und Vorsitzende des BFDK – Bundesverband freie darstellende Künste.

Sören Fenner

© Mikiko Feldmeier

Sören Fenner

Gründer und Geschäftsführer von Theapolis. Ausbildung zum Schauspieler in Hamburg, Anfängerengagement am Landestheater Coburg, dann Vereinigte Bühnen Wien. Insgesamt in zehn Jahren alles erlebt, was der Beruf zu bieten hat: Tournee, Musicalhäuser, Stadttheater-Gast, Freie Szene, Festivals. Dozent an Hochschulen und Privatschulen.

Seit 2000 Netzwerker für bessere Arbeitsmöglichkeiten und Bedingungen:
Gründung theaterjobs.de, Theater-Tafel Netzwerktreffen in Hamburg und Berlin, Gründungsmitglied LAFT Berlin, Vorstandsmitglied DfDK Hamburg, Gründungsmitglied art but fair, Gründungsmitglied ensemble-netzwerk.
Derzeit: Vorstandsmitglied art but fair, Vorstandsmitglied ensemble-netzwerk. Ziel: Ensembletheater erhalten und angemessene Arbeitsbedingungen für Solisten schaffen.

Titus Georgi

© Stefan Koch

Titus Georgi

Titus Georgi, 1970 in Berlin geboren, studierte von 1990 bis 1994 in Hamburg bei Jürgen Flimm Schauspieltheater-Regie. Zwischen 1995 und 1998 war er Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Berliner Ensemble und an der Schaubühne am Lehniner Platz (unter anderem bei Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Franz Xaver Kroetz und Cesare Lievi). Nach ersten Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitet er seit 1998 als freier Regisseur u.a. am Schauspielhaus Bochum, Theater Bielefeld, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Nürnberg, dem Oldenburgischen Staatstheater, dem Stadttheater Giessen und dem Theater Bonn.
Beim 16. Wettbewerb zur Förderung des Schauspielnachwuchses wurde seine Inszenierung mit dem Vontobel-Preis geehrt. 2006 und 2011 folgten weitere Preise im Rahmen des Schauspielschultreffens.
Seit Sommer 2007 ist Titus Georgi Professor für Schauspiel an der HMTM-Hannover und seit Sommer 2009 Sprecher des Studiengangs Schauspiel. Seit 2012 hat er den Vorsitz der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung (SKS) inne.

Lisa Jopt

© Kat Kaufmann

Lisa Jopt

Lisa Jopt, geboren 1982, ist die Mitgründerin des ensemble-netzwerks und die Erfinderin der KONFERENZ KONKRET. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und war während ihres Studiums Centraltheater tätig. Ihr Erstengagement hatte sie am Schauspiel Essen, danach arbeitete sie ein Jahr frei. Seit 2014 ist sie am Oldenburgischen Staatstheater engagiert. Jopt verlässt zur neuen Spielzeit Oldenburg und wechselt für die Interimsintendanz 2017/18 ans Schauspielhaus Bochum. Sie ist die Vorsitzende des Vorstands des ensemble-netzwerks, Mitglied in der GDBA und Intendantin der Bingo Bongo Bude.  

Shenja Lacher

© Alexander Krieger

Shenja Lacher

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er am Residenztheater von 2007 bis 2016 engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im „Tatort“ oder im „Polizeiruf 110“, einen verzweifelten Geiselnehmer im Film „Das letzte Wort“ oder den Ermittler in „Das weiße Kaninchen“. Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk, die Stimme mehrerer Hörbücher und Gastdozent an der Otto Falckenberg Schule und der Theaterakademie August Everding in München.

Antje Lewald

© Thekla Ehling

Antje Lehwald

Antje Lehwald wurde in Köln geboren und besuchte die Schauspielschule Else Bongers Berlin. Seither spielt sie an zahlreichen Theatern (u.a. Städtische Bühnen Nürnberg und Stadttheater Heilbronn) und wirkte in über 50 Filmen mit (u.a. Tatort, Der Lehrer).
2011 bekam der Film „Faust“ von Aleksandr Sokurov den „Goldener Löwe“ beim Filmfestival Venedig. Antje Lewald ist darin in der Rolle „Gretchens Mutter“ zu sehen.
Außerdem arbeitet sie als Sprecherin, Dozentin und ist als BFFS-Mitglied seit langem im Kölner Stammtischteam aktiv.

Roland Matthies

© Stefan Klüter

Roland Matthies

Roland Matthies studierte an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris. Engagements an deutschen Stadttheatern (u.a. Theater Bremen, Vereinigte Bühnen Krefeld Mönchengladbach). 1991 Gründung des Wort + Tat Theaters in Bonn. zahlreiche beachtete Inszenierungen. Zusammenarbeit u.a. mit Christoph Schlingensief (Chance 2000) und Yoshi Oida. Ab 2001 vor allem in der Ausbildung an Theaterhochschulen tätig. Regelmäßig Projekte mit Studierenden, z.b. an der Folkwang-Universität der Künste Essen und der Theaterakademie Hamburg. Seit 2001 Professur an der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Daneben Betreuung der Abschlussinszenierungen der Absolventen des Master-studiengangs „performance studies“ (Kampnagel) (2012 bis 2015). Vertretungsprofessur Schauspiel an der FolkwangUniversität Essen im Sommersemester 2013.Stipendiat der Foundation „Ingmar-Bergman-Estate (Fårö, Schweden) 2014 für die Konzeptionierung von „Opfer“ (nach Tarkovskij) als zeitgenössische nô-performance. Letzte Inszenierungen: „Messer in Hennen“ (Schlachthof Bremen 2015) und „Opfer sacrifice offret“ (Maschinenhaus Essen 2015/2016).

Lorenz Nolting

© Birgit Hupfeld

Lorenz Nolting

Lorenz Nolting (*1992) Berliner. Seit 2013 Schauspielstudent an der Folkwang Universität der Künste. Dort verwirklicht er neben dem Studium eigene Arbeiten für verschiedene Festivals, zuletzt ‚Deutschland den Hunden‘ ein Stück über Jugendliche, die nach Syrien in den Krieg ziehen und eine Arbeit über die Demenz seines Großvaters. Seit der Teilnahme an der Konferenz Konkret engagiert er sich für das Ensemble-Netzwerk.

Marion Tiedtke

© Birgit Hupfeld

Marion Tiedtke

Marion Tiedtke studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel, das Burgtheater Wien und an den Münchner Kammerspielen. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst tätig, von 2011 – 2014 war sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Ab der Spielzeit 2017/18 wird sie stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin am Schauspiel Frankfurt.

Aljoscha Zöller

© Henrik Pfeifer

Aljoscha Zöller

Aljoscha Zöller absolvierte 2016 sein vierjähriges Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit Diplom. Zuvor studierte er am The Young Americans College of the Performing Arts in Los Angeles und war mit der zugehörigen Künstlergruppe „The Young Americans®“ international auf Tournee.

Neben seinen Tätigkeiten auf der Bühne engagiert er sich zunehmend auch hinter den Kulissen. Als Produktionsmanager begleitet er sowohl Theater- als auch Filmprojekte. Schauspieler und kulturelle Einrichtungen unterstützt er zudem im Bereich Online-Marketing.

Programm & GästeAljoscha Zöller