„Die Magier“ (Commedia dell‘ arte piccola) am 11.11. um 11:11 Uhr

Genau zum Beginn der 5. Jahreszeit, am 11.11. um 11.11 h, kommen sie an die Alanus:

„Die Magier“
Commedia dell`arte piccola

Ottavio liebt Isabella und Rosaura den für sie entflammten Flaminio. Doch das Glück der jungen Leute wird durchkreuzt durch deren Väter Pantalone und Dottore, die nicht gut aufeinander zu sprechen sind und andere Pläne mit ihren Söhnen und Töchtern haben. Zum Glück haben diese aber zwei patente Dienerinnen, Columbina und Smeraldina, die ihnen gerne helfen wollen. Zusammen mit Arlecchino und Brighella tüfteln sie einen Plan aus in der Hoffnung, dass alles noch zu einem wunderbaren Happy End kommt.

Es spielen Studentinnen und Studenten des 3.Semesters:

Arlecchino: Camilla Körner
Brighella: Julia Hoffstaedter
Columbina: Sarah Schenke
Smeraldina: Jarah Maria Schmid
Pantalone: Selin Kavak
Dottore: Simon Kannengießer
Rosaura: Anna Möbus
Isabella: Stefanie Linnenberg
Capitano/Ottavio: Ouadirh Ait Hamou
Capitano/Flaminio: Ravi Marcel Büttke

Regie: Michael Schwarzmann
Maskenbau: Diana – Maria Breuer und Ensemble
Kostüme: Catia de Luca u.a.

Öffentliche Generalprobe:
Mittwoch, 10.11., 20.00 h

Premiere:
Donnerstag, 11.11., 11.11 h
Donnerstag, 11.11., 20.00 h

Aufführungen auf dem Campus 1, Johannishof, im Holzhaus 9 (Dauer: ca. 40 Min.)


 

Commedia war ursprünglich ein Wort für alles, was ein gutes Ende nimmt, und „arte“ meint, dass diese Happy-End-Geschichten kunstvoll vorgeführt wurden, von Berufsschauspielern. Commedia dell’ arte bezeichnet das italienische Stehgreiftheater, das 200 Jahre lang, von ca. 1550 bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts, die Bühnen Italiens und einen großen Teil der europäischen Bühnen beherrschte. Wie keine andere Kunstform gilt das elementare Körpertheater und Maskenspiel der Commedia dell’ arte als Ausdruck des Theatralischen schlechthin: Sie steht für Vitalität, Sinnlichkeit und fantasievolle Spontaneität. Es geht um die großen und kleinen Betrügereien der menschlichen Natur: Anschein erwecken, ködern, aus allem Profit schlagen. Jedes Verlangen ist existentiell: Hunger, Liebe und Geld treiben die Figuren an. – Für jeden Schauspieler ist sie eine Herausforderung und eine immer wieder neue Quelle der Inspiration. Sie ist eine „Kunst des Kindseins“ (Jacques Lecoq).

 

 

 

"Die Magier" (Commedia dell' arte piccola) am 11.11. um 11:11 UhrSchauspiel
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