Interview mit Bewegungsdozentin Ilona Pászthy

Was ist für Dich das Besondere an der Schauspielerei?
Der künstlerische Moment, der im Tun entsteht und mich berührt.

Wo siehst Du die Zukunft des Theaters?
In der Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu probieren und Grenzen zu sprengen.

Was ist Dein persönliches Anliegen als Tänzerin / Choreografin / Dozentin?
Authentizität und die Vielzahl der Möglichkeiten, sie zu finden.

Was war bisher Deine größte Herausforderung?
Ein Stück über ein Frauen KZ in einer Synagoge vor jüdischem Publikum am 50. Jahrestag des Holocaust zu tanzen

Wie bist Du zum Theater gekommen?
Ich wollte schon als Kind Theater spielen-.

Was siehst Du gerne auf der Bühne?
Alles, was in mir Spuren hinterlässt.

Was siehst Du nicht gerne auf der Bühne?
Platituden.

Was interessiert Dich an einer Rolle bzw. was ist die interessanteste Arbeit im Rollenstudium?
Die Vielschichtigkeit und alles Unbekannte, dem ich auf dem Weg dorthin begegne.

Was ist Dein Lieblingsfach und warum?
Improvisation, weil es mir immer wieder aufs Neue die Möglichkeit gibt, etwas zu entdecken.

Spielst Du lieber vor der Kamera oder auf der Bühne?
Auf der Bühne.

Ist für Dich der Probenprozess oder die Aufführung spannender?
Jedes auf seine Weise.

Welche Begegnung war für Deinen Werdegang besonders prägend?
Der 80-jährige US-amerikanische Tänzer und Choreograph Merce Cunningham, der eine Probe leitet.

Was inspiriert Dich?
Das Leben, die Flüchtigkeit des Momentes.

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Interview mit Bewegungsdozentin Ilona PászthySchauspielstudierende
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