Neuer Schauspielstudiengang an der Alanus Hochschule

Zum Herbstsemester startet an der Alanus Hochschule in Alfter die Schauspielausbildung in neuer Form. Der Diplomstudiengang Schauspiel/Sprechkunst bildet die Studenten zu Schauspielern und Sprechern für Bühne, Funk, Film und Fernsehen aus.

Das vierjährige Studium bereitet auf ein breit gefächertes Berufsbild vor. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Szenen- und Rollenstudium, Mikrophonsprechen, Schauspielgesang, Tanz, Akrobatik und Dramaturgie. Von Anfang an erarbeiten die Studenten alleine oder in Gruppen auch eigene künstlerische Produktionen und nehmen dabei alles selbst in die Hand: Drehbuch, Regie, Bühnenbild – und natürlich die szenische Umsetzung.

„Viele Schauspieler träumen davon, selber einmal ein Drehbuch zu schreiben oder ein eigenes Projekt durchzuziehen – den Mut, solche Keime zu entwickeln, wollen wir in der Ausbildung fördern.“ betont René Harder, einer der neuen Dozenten im Studiengang. Der Regisseur, Autor und Schauspieler weiß, wovon er spricht, denn er selbst hat als Schauspieler schon oft auf der Bühne gestanden, Fernsehrollen übernommen und eigene Stücke inszeniert.

Darunter das Kult-Stück „Der Gottesacker blüht“ am Theater in Görlitz, mit dem er weit über die Grenzen bekannt geworden ist. Sein Film „Herr Pilipenko und sein U-Boot“, hat bei verschiedenen Festivals Preise gewonnen. Workshops und Zusatzangebote wie Selbstmanagement und Camera-Acting gehören deshalb selbstverständlich zur Ausbildung dazu. Außerdem stehen immer wieder Aufführungsbesuche und anschließenden Gespräche mit den beteiligten Künstlern an. Kooperationen mit verschiedenen Theaterhäusern sollen die Praxisanbindung verstärken.

„Wichtig ist uns zudem, die Entwicklung von individuellen Künstlerpersönlichkeiten zu fördern“ betont Haders Kollege Dieter Braun. Er hat viele Jahre als Professor für Schauspiel an der Schauspielschule Bochum und an der Folkwang-Hochschule unterrichtet. An der Alanus Hochschule schätzt er die Nähe zu den anderen Studiengängen. Interdisziplinäre Projekte mit Tänzern, Malern, Architekten und Betriebswirten geben dem Studium einen zusätzlichen Reiz.

Voraussetzung um zum Studiengang zugelassen zu werden, ist das erfolgreich absolvierte Aufnahmeverfahren bestehend aus Bewerbung, Vorsprechrunden und persönlichem Gespräch.

Die nächsten Vorsprechtermine sind am 20. Juni und am 15. August 2008.

Eingeladen werden alle Bewerber, die ihre vollständigen Unterlagen eingesendet haben.

Hier gibt es alle Informationen zur Bewerbung und das Bewerbungsformular.

Update für die Vorsprechrunden in 2009:
Die nächsten Aufnahmeprüfungen finden am 2. Mai, 4. Juli und 27. August 2009 statt, die Schlussrunde ist für den 28. August vorgesehen.

Tipps zur Vorbereitung zum Vorsprechen und zur Aufnahmeprüfung finden Sie hier.

 

 

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